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Melba
Der Einschätzung von berufsübergreifenden Qualifikationen - den Schlüsselqualifikationen - wird im Kontext der Personalauswahl als auch der beruflichen Rehabilitation und Integration zunehmend mehr Aufmerksamkeit geschenkt.
Von Seiten der Arbeitgeber wie auch der Arbeitsverwaltung wird Wert auf die Einschätzung von sozialen Kompetenzen und kognitiven Fähigkeiten gelegt. Um eine adäquate Platzierung von Arbeitnehmern durchzuführen, ist daher eine präzise Beschreibung der Arbeitsfähigkeiten des Klienten gefragt. Auf der anderen Seite ist eine genaue Kenntnis der Anforderungen einer Tätigkeit unabdingbar, wenn berufliche Platzierung und Eingliederung auf Dauer gelingen soll.
Zunächst für den Bereich der Rehabilitation und Integration wurde im Auftrag des Bundesministeriums für Arbeit und Sozialordnung das Verfahren MELBA entwickelt. Denkbar ist der Einsatz von MELBA darüber hinaus in der Personalentwicklung und auswahl, sowie der Entwicklung und Veränderung von Arbeitsplätzen. Schlüsselqualifikationen sind im Kontext Beschäftigung stets relevant; deren Dokumentation ist daher für den Profit- wie den Non-Profit-Bereich sinnvoll.
MELBA ist ein Verfahren, mit dem einerseits die Fähigkeiten einer Person
und andererseits die Anforderungen einer Tätigkeit dokumentiert werden
können. Dazu stellt das Verfahren ein Fähigkeits- und ein Anforderungsprofil
bereit. Der Vergleich dieser beiden Profile ermöglicht darüber hinaus
eine fähigkeitsadäquate Platzierung. Bei allen 29 Merkmalen handelt
es sich um Schlüsselqualifikationen, die eine hinreichende und umfassende
Beschreibung der tätigkeitsrelevanten psychischen Fähigkeiten einer
Person sowie der psychischen Anforderungen einer Tätigkeit erlauben.
Forschungsbericht 259
| Melba - Psychologische Merkmalprofile
zur Eingliederung Behinderter in Arbeit Forschungsbericht 259 (PDF, 700 kb) |
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